2016 - Jahr der Barmherzigkeit

Meditation vor dem Marienbild im Gasthaus

Maria – ein junges jüdisches Mädchen – hat Jesus geboren. Am 8. Dezember denken Christen im weiten Erdenrund besonders an sie: als Schwester im Glauben – als ein „Du“, das achtsam war für Gottes Begegnungs- und   Beziehungsgeschichte mit uns Menschen. Sie hat daran geglaubt, dass Gottes Barmherzigkeit und Gerechtigkeit größer ist als alle menschliche Unbarmherzigkeit.

Ein Baum, der Früchte trägt

Gedanken von Gasthaus- und Gastkirchebesuchern zur Barmherzigkeit

           Baum der Gerechtigkeit

 

Gedanken von Gasthaus- und Gastkirchebesuchern: wovon wir Ab-lassen sollten

            AB-lassen

Barmherzigkeit konkret an der Gastkirche

1. Wir sagen „nein“ zu einer konfessionellen Einengung und einer Ökumene des „status quo“.

Wir sagen „ja“ zu ökumenischer Weite, die auch in der Eucharistie und im Abendmahl Stärkung erfährt, sowie zu einer abrahamitischen Ökumene, die sich der gemeinsamen Wurzeln bewusst ist und daher zutiefst die Verbundenheit sucht.

2. Wir sagen „nein“ zu einer reichen Kirche, welche sich durch Kapitalanhäufung und Intransparenz im Vermögensbereich von einer Glaubensgemeinschaft entfernt.

Wir sagen „ja“ zu einer einfachen und schlichten kirchlichen Existenz, die in großer Solidarität zu den Christen und Menschen hin lebt, denen das Lebensnotwendige fehlt. In der Kirche muss sich die „Eine Welt“ abbilden.

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Barmherzigkeit im konkreten „Nein“ und „Ja“ der Wirklichkeit Recklinghausens

1. Wir sagen „nein“ zur Arbeitslosigkeit eines jeden vierten Erwerbsfähigen im Recklinghäuser Süden und einer Arbeitslosenquote von über 11 % in der Gesamtstadt; d.h. zu einer Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit, weil die offene Wirtschaft (der sog. erste Arbeitsmarkt) bestimmte Menschen ausschließt.

Wir sagen „ja“ zu einem breiten Bündnis für Arbeit – im Blick auf den ersten und zweiten (zeitweise öffentlich geförderten) Arbeitsmarkt, sowie der Schaffung bzw. Anerkennung eines dritten ( dauernd öffentlich geförderten) Arbeitsmarktes für die Menschen, die im ersten Arbeitsmarkt keine Beschäftigung erhalten werden.

2. Wir sagen „nein“ zur Kinderarmut in unserer Region. 23,3% der Kinder unter 15 Lebensjahren werden im Kreis Recklinghausen durch soziale Hilfen unterstützt. Das bedeutet einem Viertel der Kinder nur verminderte Zukunftschancen zu geben.

Wir sagen „ja“ zu einem breiten Bündnis, das die Möglichkeiten für Familien erweitert, indem der Arbeitsmarkt flexibler gestaltet wird – Stichwort: erziehungs-freundliche Arbeitszeiten- und verstärkte Unterstützung Alleinerziehender.

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