2016 - Jahr der Barmherzigkeit

Ein gemeinsames Zeichen der SolidaritätKarstadt1

Gastkirche lud zum Solidaritätsgang zur Karstadtschließung ein 

Dort, wo bis vor kurzem noch viele Menschen eingekauft haben, wo zahlreiche Menschen ihrer Arbeit nachgegangen sind, ist jetzt endgültig Schluss. Deshalb hatte die Gastkirche am Montag, 30. Mai, zu einem Solidaritätsgang zur Karstadtschließung aufgerufen. Pfarrer Ludger Ernsting begrüßte die Teilnehmer in der Gastkirche und erinnerte an das Wort Jesus „Mich erbarmt des Volkes“. „Wir beginnen in der Gastkirche, weil wir auf einen Gott setzen, dem die Menschen und ihre Wirklichkeit nicht gleichgültig sind. In seinem Namen drücken wir unsere Verbundenheit aus zu denen, die von der Schließung des Karstadthauses in unserer Stadt am meisten Getroffene sind: nämlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betonte er in seiner Begrüßung zu Anfang des Wortgottesdienstes.

Karstadt2Gemeinsam beteten die Teilnehmer für und mit den ehemaligen Mitarbeitenden, schlossen aber auch die Einflussreichen in Wirtschaft und Politik in ihr Gebet mit der Bitte um soziale Verantwortung ein. Nach dem Segen machte sich die Gruppe singend auf den Weg zum Marktplatz. Auch der erste Bürger der Stadt, Bürgermeister Christoph Tesche, war mit dabei. Vor dem verlassenen Karstadtgebäude bildeten sie einen Kreis, der offen für Hinzukommende war.

Weiterlesen: Solidaritätsgang zur Karstadtschließung

Bistumsseite zum Jahr der Barmherzigkeit

Weitere Informationen zum Jahr der Barmherzigkeit sind auf der Bistumsseite zu finden:   http://www.bistum-muenster.de/barmherzigkeit

2016 Jahr der Barmherzigkeit an Gasthaus und Gastkirche

Die Türen öffnen für Barmherzigkeit

Franziskus, Bischof von Rom, hat mit dem 08. Dezember 2015 beginnend, ein außerordentliches Jahr der Barmherzigkeit angesagt. In Rom wird zu diesem Heiligen Jahr eine sogenannte heilige Pforte der Barmherzigkeit geöffnet. Allerdings möchte der Papst von der Peripherie, dass nicht nur in Rom ein Heiliges Jahr statt findet, sondern er lädt alle Bistümer weltweit ein, Türen der Barmherzigkeit zu öffnen.

In unserem Bistum Münster hat man diesen Impuls aufgegriffen und es werden in unserem Bistum vier Türen symbolisch für die zahlreichen Erfahrungsorte von Barmherzigkeit gewählt. Neben dem Behinderten-Eingang am Dom in Münster, einer Pforte an der Wallfahrtsbasilika in Kevelaer, einer Tür des City-Forums St. Peter in Oldenburg - ist die GASThaustür in Recklinghausen an der GASTkirche dabei.

Tür der Barmherzigkeit an Gasthaus und GastkircheGasthaustür 1

Die Tür der Barmherzigkeit an GASThaus und GASTkirche wurde am Dienstag,den 8.12.2015, um 19:30 Uhr mit einer liturgischen Feier als Tür der Barmherzigkeit eröffnet.

Diese Tür steht stellvertretend für viele Türen von Barmherzigkeit, die es in Recklinghausen und an anderen Orten weltweit zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit gibt.

In diesem Jahr wird an der Gastkirche besonders eingeladen das Gespräch zu suchen, um für sich selbst Quellen der Barmherzigkeit zu entdecken.

Das Seelsorgerteam - Schwester Judith Kohorst und Pfarrer Ludger Ernsting - stehen dafür in diesem Jahr besonders zur Verfügung.

Das täglich OFFENE OHR an der Gastkirche

GesprächDas täglich OFFENE OHR als Gesprächsangebot ist eine weitere Möglichkeit. Im Gesprächsraum der Gastkirche gibt es hier für Menschen Gelegenheit zu vertieftem Gespräch. Jeweils am Mittwochnachmittag ist auch ein Seelsorger zu sprechen. Dazu gibt es ist auch die Möglichkeit zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Vielleicht kann der Gedanke des Ab-lassens und des Zu-lassens im Blick auf unser gesellschaftliches Zusammenleben, auf die Person des einzelnen und den Gottesbezug eine neue existentielle Tiefe gewinnen.

Möglichkeit zum Gespräch in der Gastkirche

montags – samstags      10:00 – 12:00 Uhr
montags – freitags         16:00 – 18:00 Uhr

mittwochnachmittags 16:00 - 18:00 Uhr Seelsorger (Möglichkeit zum Versöhnungssakrament)                                                                        Herzliche Einladung!