Freunde der Straße:

ZollvereinFotoDownloadJeder Mensch ist geschaffen als ein Ebenbild Gottes und als solches einmalig und einzigartig. Von daher besitzt jeder Mensch eine unverlierbare Würde. Diese Würde geht dem Menschen nicht verloren, nicht durch Scheitern und Missachtung, nicht durch Schuld und rechtlicher Verurteilung; auch nicht durch den Verlust seiner Beziehungen oder seiner Wohnung.

Für Menschen, denen es – wie auch immer – nicht gut geht, steht unsere Tür offen. Wir bieten Menschen, die auf der Straße leben, die Möglichkeit zu Frühstück und Mittagessen, zu Dusche und Wäsche, sowie zur Beratung. Wir unterstützen, vermitteln und begleiten. Wer keine Wohnung hat, kann bei uns eine durch die Behörden anerkannte Postadresse bekommen.

Wir halten eine Kleiderkammer vor, um sich gegebenenfalls neu einzukleiden. Im Vorfeld eines Krankhausaufenthaltes oder einer Langzeittherapie stellen wir geeignete Kleidung zur Verfügung.

Im Gefängnis werden Mitmenschen besucht und bei Tod mit oder durch uns bestattet.

AugenhoeheDie Gründe, warum es Menschen nicht so gut geht, sind vielfältig: Verlust eines Partners oder einer nahe stehenden Person, schwere Erkrankung oder Behinderung, Langzeitarbeitslosigkeit, Überschuldung, schwierige Familienverhältnisse, Straffälligkeit, Sucht oder psychische Erkrankung.

Unsere Zielsetzung ist es, Menschen so anzunehmen wie sie sind und für sie da zu sein – in Respekt vor ihrer Würde und der Freiheit ihrer Entscheidungen.

Ausflüge, Kegeln und Grillen sind einige der Freizeitangebote, die wir mit unseren Gästen zusammen durchführen. Höhepunkte sind auch die offene Weihnachtsfeier und die Jahreswallfahrt.

 

Vieles in diesem Bereich ist nur möglich, weil sich Mitmenschen für Mitmenschen engagieren: Sei es durch ganz konkrete Hilfe, durch Lebensmittelspenden an das Gasthaus oder durch finanzielle Unterstützung dieser Arbeit.

 

„Geliebt wirst Du einzig, wo schwach Du dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.“

(Th. Adorno)