Präambel

Gastkirche und Gasthaus werden in ihrem Leben von vielen Menschen getragen, die sich hier einbringen – und von dem (heiligen) Geist, der Freiheit schenkt und eine besondere Nähe zu den Armen hat.

Von der Historie als Bürgerstiftung eines Armen- und Pilgerhospitals zum Heiligen Geist gegründet, ist die Gastkirche/ das Gasthaus bis heute Ort bürgerschaftlichen und christlichen Engagements in dieser Intention: Es ist ein Sozialdiakonischer Punkt in der Stadt und darüber hinaus, sowie ein spiritueller Ort für religiös suchende Zeitgenossen, religiös kritische und engagierte Menschen in der Stadt und in ihrer Umgebung.

Als basisnahe Initiative ist die demokratische Mitverantwortung Teil des Selbstverständnisses.

Ein Ort an dem sich, neben den verschiedenen Ebenen von Aktivität des Engagement und die verantwortliche Mitwirkung bündeln, ist der Gasthausrat. Er ist das demokratische Vertretungsorgan der Engagierten und des Gasthauses insgesamt.


Der Gasthausrat ist als Vertretungs-, Verantwortungs- und Mitwirkungsgremium grundlegendes Strukturelement für das konkrete Leben und die praktische Arbeit an diesem Ort.

Er ist Inspirationsebene, Reflexionsebene und Koordinierungsebene und als solcher aktiver Teil der Trägerschaft von Gasthaus und Gastkirche.

Der Gasthausrat arbeitet dabei in enger Kooperation mit der Kommunität und den anderen Hauptamtlichen an diesem Ort zusammen, da nur das gemeinsame Zeugnis verdeutlicht, dass man hier Gott und den Menschen nahe ist.

       Gasthausrat 006

Der Gasthausrat (v.l.n.r.): Pfr. L. Ernsting, Gisela Bager, Regine Geburzi, Sr. Judith Kohorst, Petra Rhein, Reinhard Hahn, Gregor Kortenjann, Birgit Drepper-Zöpfgen