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Erlärung des Ferckenhorster KreisesFreckenhorster Kreis

Der Freckenhorster Kreis, dem Gasthaus und der Gastkirchengemeinde eng verbunden, gibt zum Schreiben von Papst Franziskus „Geliebtes Amazonien" folgende Erlärung:

Stellungnahme des Freckenhorster Kreises zum Dokument

„Geliebtes Amazonien“ von Papst Franziskus

1. Auch im poetischen Charakter seines Schreibens und im Bildausdruck eines Traumes ist Franziskus, der Bischof von Rom, ökologisch messerscharf in seiner Aus- und Bewertung und glasklar, was die soziale Dimension der Gerechtigkeitsfrage auf unserem Planeten, aufgezeigt auf dem Hintergrund Amazoniens, angeht.

Dieser Aspekt des nun veröffentlichten Impulsschreibens im Anschluss an die Ama-zonassynode darf besonders uns in der ersten Welt nachdenklich und handelnd machen. Das wird auch die eurozentrische römisch-katholische Kirche verändern – im ernst nehmen des Leids und der Leidenden einer Kirche und Gesellschaft, die nicht die kulturelle Vielfalt und Identität der Menschheitsfamilie wahr und ernst nimmt.

Die Kirche tut mit diesem Lehrschreiben ihren Mund auf für die ökologisch bedrängten und wirtschaftlich ausgebeuteten indigenen Menschen und Völker. Franziskus hat ihnen seine Stimme gegeben und seinen „Gegentraum“ zu Vernichtung von Schöpfung und Ausbeutung der Menschen mit ihren Menschenrechten laut und entschieden werden lassen.

2. Leider hat Franziskus der Frei- Mut in Blick auf die kirchliche Situation verlassen. Wäre das nicht ein Traum Jesu: Menschen, die überall in den vielen Gemeinden und Gemeinschaften der weiten Welt, besonders auch Amazoniens, das Brot und den Wein eucharistisch teilen – auch eben gerade mit verheirateten Gemeindeleitungen?


Wäre das nicht Jesu Traum – gegenwärtig, präsent, an der Seite der Ärmsten zu werden; ihnen Kraft und Wegspeise zu sein?


Wäre das nicht ein Traum Jesu: Menschen – ob Frauen oder Männer –, die in  seinem Geist diakonisch der Gerechtigkeit den Boden bereiten und der Menschlichkeit ein Gesicht geben? Dieser Traum Jesu wird jetzt schon von vielen Frauen besonders in Amazonien gelebt.


An diesen Punkten träumt Franziskus nicht mehr in Bildern der Zukunft, sondern in denen einer Vergangenheit, deren katastrophale Folgen in verschiedener Weise die Situation der Kirche sehr problematisch haben werden lassen und noch weiter verschärfen. Die Möglichkeiten von Evangelium und Heiligem Geist werden allzu menschelnd den Menschen vorenthalten. Schade, dass Franziskus da mehr der Asche von Tradition und Gewohnheit vertraut hat – als von der Kraft des Evangeliums zu träumen und dem Heiligen Geist etwas zuzutrauen. Der Preis wird hoch sein – weltweit. Das ist enttäuschend und bedauerlich.

Wir hoffen, dass die synodale Weggemeinschaft in Deutschland aus dem Mut des Evangeliums schöpft und dem Geist vertraut, der die Getauften mit einem Feuer in Berührung bringt, das „Licht der Welt“ ist.

Der Sprecherkreis des FK

Astrid Brückner   Ludger Ernsting   Ludger Funke

Großer Buchmarkt auf dem RomeroplatzBücher

Die Wetterapp versprach nichts Gutes für den ersten Septembersamstag. Doch der Himmel überraschte... So kamen viele Besucher/Innen zum Stöbern, Entdecken und Kaufen auf den Buchmarkt. Erstmals hat der Lionsclub Recklinghausen in Kooperation mit dem Gasthaus den Buchmarkt durchgeführt. Der Erlös ( Ergebnis steht im Letzten noch nicht fest) ist wieder für die Gasthausarbeit im Bereich der Freunde von der Straße.