Berichte und Aktionen

Stadtgang „von unten“- geleitet von Freunden der Strasse in Zusammenarbeit mit der Gastkiche

Eine Stadt sieht anders aus, wenn ich kein Geld mehr habe – oder sehr wenig nur...

Eine Stadt bekommt ein anderes Gesicht, wenn keine Arbeit für mich da ist...

Eine Stadt schaut mich anders an, wenn meine „Startbedingungen“ ins Leben oder Ereignisse und Wegstücke des Lebens nicht so gut waren oder sind...   

Dennoch ist diese Stadt auch meine Stadt: Recklinghausen gehört nicht den einen – und die anderen sind „draußen vor“. Wir sind Recklinghausen!

             Stadtgang

Der Stadtgang „von unten“ nimmt Recklinghausen jenseits der Schaufenster und „Aushängeschilder“ wahr, um Orte und Wirklichkeiten in den Blick zu nehmen, die für Mitmenschen, denen es – wie auch immer- nicht so gut geht, wichtig sind oder Herausforderung sind.

Der Gang lädt ein, eigene Wahrnehmungen zu entwickeln, zu erweitern und unsere Stadt aus den „Augen eines anderen“ zu sehen. Und dieser Gang ist parteiisch: er stellt sich an die Seite derer, die oft das Gefühl haben, in ihrer Stadt am Rande zu stehen..., „draußen davor“ zu sein, ausgegrenzt...


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„Sonne Löffelei- watt is dat denn?“- oder: INFORMATION zum Projekt

Löffel 1513Das Sprichwort:

„Die Suppe kannst du alleine auslöffeln!“

Dieses Sprichwort ist bekannt.

Manchmal läuft nicht alles gut und gerade-

und dann steht man da oft allein in seiner

Situation.

 

Die Hoffnung:

Wenn etwas schief gegangen ist,

tut Hilfe und Gemeinschaft gut.

Es ist wie ein Lichtblick,

wenn ich erlebe: „Ich muß meine Suppe nicht alleine auslöffeln!“

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„Eine Blick auf´s Jahr in diesen Zeiten"

Das Bild

er malte viel

in der farbe grün

denn

grün ist

die farbe

der hoffnung`   ( D.S., Sept. 2017)

 

So konnte Detlev dichten,– nach fast durchgängigen sieben Jahren Obdachlosigkeit in der Recklinghausener Innenstadt – und nach zähem Ringen mit allen Ebenen um Veränderung, nachdem nun ein kleiner Wohnwagen sein Zuhause ist, in dem er Gedichte schreibt, malt und ein neues Zuhause hat. Die Obdachlosensituation insgesamt ist nicht so hoffnungsvoll. Die Zahlen sind sehr gestiegen und nach wie vor fehlt eine niedrigschwellige Übernacht-ungsmöglichkeit für jedermensch in der Innenstadt. Das Bemühen um Unterbringung hat sich gebessert; dennoch schlafen noch zu viele draußen und bleibt auch der soziale Wohnungsbau nach wie vor auf der Strecke.

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