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Ostergedict

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Gastkirche,

                 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „rund um´s Gasthaus“!

 

Vor einem Jahr haben wir das erste Ostern in der Pandemie-Zeit gefeiert – im Lock down.

In diesem Jahr Jahr ist Ostern immer noch überschattet von Corona. Zwar sind erste ge-impft, dennoch bleibt viel Sorge und manche/r trägt schon schwer an einer Erkrankung oder dem Tod eines lieben Menschen. So hatte sich wohl keiner vorgestellt, was ein globaler Virus – mittlerweile einschließlich seiner Mutanten – auslösen kann.

Es ist gut und schön, dass wir gerade in dieser Zeit die Türen von Gasthaus und Gastkirche offen halten - und auch immer wieder zwischendurch die vom Second-Hand-Shop und vom Weltladen dann und wann öffnen konnten. Ganz oft konnten und können wir im Gespräch mit den Menschen, die durch die Türen gegangen sind, sehr viel Dankbarkeit dafür hören.

Gerade die Angebote der „Lebenshilfe“ durch die Trauerarbeit, den Gesprächsdienst und im Bereich der Arbeit mit den Freunden von der Straße -waren und sind wichtige Punkte in der Corona-Zeit. Und für nicht wenige war es auch wichtig, Kraft und Mut zu schöpfen in der Kirche. Diese Hilfen und das einfache da sein mit unseren Orten sind „Hoffnungsbau steine“, die durch viele Engagierte in dieser Zeit ermöglicht werden. Gern geben wir den Dank weiter, der dazu immer wieder auch gesagt wird.

In Zeiten wie diesen sicher zu planen – ist schwierig, das haben wir immer wieder gemerkt.

Weiterlesen: Ostergedicht 2021

 „Segnungen der Liebe"

In Blick auf eine römische Verlautbarung zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partner-schaften (vom 15.03.2021) sei noch einmal klar gesagt: An der Gastkirche hat es diese Segnungen gegeben und wir werden Menschen, die sich auf eine verbindliche Partner-schaft einlassen, auch zukünftig begleiten und ihre Beziehung segnen. Wir verweigern eine Segensfeier nicht und tun das in unserer seelsorglichen Verantwortung, die Menschen in wichtigen Momenten ihres Lebens den Segen zusagt, den Gott allein schenkt. Schwule, Lesben, Transgender... sind - wie sie sind - von Gott geschaffen und geliebt, wie jeder liebende Mensch!

Der Segen drückt aus: Gott ist da und geht mit uns - er ist kein Instrument für Ausgren-zung und moralische Beurteilung. In der Reaktion auf das röm. Schreiben wurde deutlich, dass es auch im Dekanat und in jeder Pfarrei unserer Stadt seelsorgliche Ansprechpartner gibt, die ebenfalls für eine Segensfeier ansprechbar sind.

 „Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm." (1.Joh.)

Gute Beziehungen sind keine Frage des Geschlechts, sondern der Liebes-Beziehung.


„Solidarisches Handeln e.V."

„Solidarisches Handeln e.V." - dahinter verbirgt sich der Freundeskreis von Gastkirche und Gasthaus.

Menschen, denen dieser Ort wichtig ist, tragen hierüber die Arbeit und die Akzente wesentlich mit. In Kooperation mit der Brüdergemeinschaft der Canisianer trägt der Verein so die Gehälter einiger Mitarbeiter mit. Er ist Träger des Weltladens und Förderer zahlreicher Projekte der „Eine Welt Arbeit". Die beiden großen Aktionen: Urlaubscent und Weihnachtszehnter - werden durch ihn jährlich initiiert. Spenden und Mitgliederbeiträge (30,-€ Jahresbeitrag) gehen 1:1 in die Arbeit von Gastkirche und Gasthaus, incl. der „Weltprojekte" - zu denen ein persönlicher Bezug gepflegt wird. Einmal im Jahr sind die Mitglieder zur Versammlung eingeladen.

Fastenzeit - 40 Tage auf Ostern zuWüste

Die Fastenzeit hat begonnen. Es ist eine Zeit, die einlädt sich wieder neu auszurichten.

Wir sprechen vom „aufrechten Gang", der unser Mensch-sein mit ausmacht.

„Wieder stehen und Widerstehen" könnte ein erster Ausrichtungspunkt sein.

Vor Jesu öffentlichem Wirken steht ein Rückzug in die Stille der Wüste (Mk.1,12-15). Und er begegnet dort der Versuchung von Macht, Reichtum und Gleichgültigkeit.Die Ausrichtung auf die Freundschaft mit dem Gott lässt ihn aufrecht stehen und mutig widerstehen. So bleibt es nicht, wie es „immer schon war". So wird es ein „Standpunkt" auf der Seite der Opfer zu stehen, den Frieden zu suchen, um eine Zukunft für alle zu kämpfen... Die Asche des Aschermittwochs zeigt auch an, wofür Jesus „brennt" und womit er die „Welt in Brand setzen wollte".

Corona- Schutzimpfung und Kontakte in Corona-Zeiten

Ab dem 8. Februar 2021 beginnen die Corona- Schutzimpfungen im Impfzentrum in Recklinghausen. Zunächst wird die Gruppe der Menschen über 80 Jahren geimpft. Die Pfarrgemeinden und die Gastkirche machen ein Angebot für Men-schen, die keine Möglichkeit für sich und im Umfeld sehen, dass sie dahinge-fahren werden. Gern können Sie sich in einem solchen Fall an das jeweilige Pfarrbüro oder an die Gastkirche wenden. Wir versuchen möglich zu machen, was möglich gemacht werden kann. Gern kann man auch als Fahrer/In bei dieser Aktion mitmachen.

Auf der letzten Gasthausratssitzung am 2.2.21 - via Zoomkonferenz - haben wir auch darüber gesprochen, wie wir in dieser Zeit der Isolierung um des Schutzes willen dennoch in Kontakt bleiben können. Wir laden ein, einfach auch mal einander anzurufen. Wir selbst als Gasthausrat möchten das auch tun. Und wenn viele dabei mittun, entsteht auch eine lebendige Kette der Verbundenheit in schwieriger Zeit. Einfach einmal überlegen, wer sich über einen Anruf freut: und dann die richtigen Zahlen wählen....