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Förderverein „Solidarisches Handeln Gasthaus e.V.“

Der Förderverein ist Gemeinnützig und übernimmt einen Teil der anfallenden Personalkosten des Gasthauses. Er ist Rechtsträger des „Weltladens“ an der Steinstraße. Er führt jährlich die Aktionen „Urlaubscent“ und „Weihnachtszehnter“ durch, mit denen Entwicklungsprojekte unterstützt werden, zu denen wir als Gastkirche einen direkten Bezug haben. Außerdem finanziert der Förderverein durchgängig die Arbeit eines Kinderernährungs-zentrums in Progreso (Honduras) mit. Der Förderverein hat zur Zeit 115 Mitglieder und ist ein starkes Rückgrat in der Arbeit der Gastkirche.

Pilgern

pilg1Über 300.000 Menschen sind im zurückliegenden Jahr 2017 nach Santiago de Com-postela gepilgert. Freilich hat das Pilgern heute vielfache Ausdrucksweisen; per Fahrrad, per Bus, per Esel... –allerdings gehen nach wie vor die meisten Pilger den traditionellen Pilgerweg nach Santiago mit ihren eigenen Füßen.
Santiago ist neben Rom und Jerusalem eines der drei großen christlichen Pilgerziele. In den letzten Jahrzehnten ist es sehr populär geworden. Vielleicht verbindet sich die Suche des Menschen heute nach Spiritualität mit der neuen Pilgerbewegung. Im Mittelalter war die Gastkirche auch selbst Ziel von Pilgern, wurden doch manche von der Madonna in der Kirche angesprochen. Auch gibt es mittelalterliche Pilgerberichte, dass Pilger auf dem Weg nach Aachen und Trier hier untergekommen sind. ( Pilger- und Armenspital zum Heiligen Geist in Recklinghausen ) Die Gastkirche ist mittlerweile auch wieder Ort für verschiedenste Pilgerunternehmungen und Angebote. Auch den traditionellen Pilgerausweis kann man hier bekommen. Weit über 100 Pilger/Innen machen sich in jedem Jahr im Rahmen des Gasthauses auf Pilgerwege. Alle dürfen sich begleitet wissen vom Wunsch für einen "buen camino!" - einen guten Weg!

Musik an der Gastkirche

26 musikalisch talentierte Mitmenschen gestalten das musikalische Leben an der Gastkirche. Ob Saxophon, Geige, Flöte oder Klavier, Trompete oder Gitarre... eine erfrischende Fülle begegnet uns in den Musikanten, die dann und wann oder regel-mäßig das musikalische Leben an der Gastkirche - vor allem auch in den Gottes-diensten - mitgestalten. Das ist ein echter Schatz. Daneben sind auch verschiedene Chorgruppen mit der Gastkirche verbunden:

der Gospelchor „Spirit of joy" ist Teil der Gastkirche, allein schon durch seine lange Geschichte an die-sem Ort.

Noch nicht so lange gibt es das offene Chorprojekt C(h)or-can von Menschen mit und ohne Behinderung. Der Chor ist eine echte Bereicherung bei uns.

Sodann ist für die Gesangsgruppe „Auftakt" und die Choralschola „Peregrinos" die Gastkirche ein fester Ort. Ungefähr drei bis viermal im Halbjahr laden die Solidari-tätskonzerte in die Gastkirche ein - oft mit Künstlern auch von außerhalb. Übrigens, wer Lust hat, sich musikalisch oder stimmlich einzubringen: einfach melden.

Gesichter der Gastkirche

Beate Keppler

KepplerSeit 30 Jahren leitet, begleitet und inspiriert Beate Keppler die Trauerarbeit an der Gastkirche. Entstanden aus den vielen Gesprächen im Empfang der Gastkirche („Offenes Ohr") zur Thematik von Sterben und Trauer, entstand 1988 die syste-matische Trauerarbeit an der Gastkirche. Mit Beate Keppler wurde eine Frau für diesen neuen Bereich angesprochen, die mit viel Engagement, fachlicher Kenntnis und sozialem Einfühlungsvermögen diesem neuen Schwerpunkt „Gestalt" gegeben hat. Sie hat es verstanden, immer wieder Mitarbeiter/Innen für diese nicht leichte Aufgabe zu finden, den Mitarbeiterkreis ansprechend zu leiten und sich - über Recklinghausen hinaus - einen Namen mit und in ihrer Arbeit zu machen.

Viele Menschen wurden in Einzelgesprächen durch sie begleitet oder in den Gruppen, die es zu den unterschiedlichen Trauersituationen gibt. Auch beim schmerzvollen Abschied von vielen jungen Menschen durch den Flugzeugabsturz einer Halterner Jahrgangsstufe, war sie in der Aufarbeitung und Begleitung involviert. Über Jahre hat sie auf Stadtebene einen ök. Arbeitskreis zu Tod und Trauer geleitet, der sich um diesen Bereich der Kultur in unserer Stadt bemüht hat. Den Arbeitskreis Suizidpropylaxe koordiniert sie und gestaltet die Arbeit des Bündnisses gegen Depressionen mit.  

 

Ludger Kirchhelle Lu

Ludger Kirchhelle gehört zum Urgestein des Gasthauses. Schon in der Anfangs-zeit hat er als Jugendlicher an der Gastkirche mitgemacht. Das Engagement für die „Eine Welt“ lag ihm da besonders am Herzen. Mit dem mobilen Eine-Welt-Stand war er vielfach auf dem Marktplatz präsent. Bis heute ist er diesem Akzent treu geblieben: Er begleitet heute allerdings das Ladenteam eher im technischen Bereich, wie er überhaupt ein Ansprechpartner für neue Medien und alles ist, was an Verkabelung im Gasthaus zuhause ist. Vermutlich kennt sich keiner so gut in den unterschiedlichen Schaltkreisen des Hauses aus – wie Ludger Kirchhelle.

Übrigens: seit Jahren arbeitet er engagiert im Vorstand des Unterstützerkreises: Solidarisches Handeln e. V. mit – und manchmal schwingt er sogar am Sonntag in der Gastkirche den Koch-löffel. Kurzum: ein prägendes Gesicht am Ort.


Rita Krahn - das lebendige Gesicht der Verwaltung Krahn

Man sieht sie kaum, weil sie an der Gastkirche den PC und das Telefon im Hintergrund bedient - aber ganz viele haben schon etwas von ihr lesen können: ob es die Dankbriefe und Spendenquittungen, die Pressemeldungen des Gasthauses oder die Beiträge für Geistreich, Kirchenzeitung... sind: Rita Krahn ist mit einigen Stunden in der Verwaltung des Gasthauses tätig. Alles, was verwaltungstechnisch anfällt, geht durch ihre Hände - und ist da gut aufgehoben. Sie ist in der Gemeinde Petrus Canisius zu Hause und dort nach wie vor engagiert - aber auch -mit ganz viel Herz- bei uns.

 

Ingrid Terbille - die unsichtbare Gestalterin von Homepage und Newsletter

Terbille

Im PC-Bereich kennt Ingrid Terbille sich aus: seit Jahren schon gestaltet und pflegt sie die Homepage der Gastkirche und seit dem Erscheinen des Newsletters 2017 auch das "jüngste Kind" der Öffentlichkeitsarbeit. Technisch versiert und mit Geschick für Bildauswahl und Textformulierung ist Ingrid Terbille ein "starkes Stück Gastkirche". Sie gehörte dem Gasthausrat an und kennt sich daher auch im Leben um unseren kleinen Kirchturm gut aus. Schön, dass Newsletter und Homepage ihre Hand-schrift zeigen und sie uns "auf dem Laufenden hält".

Brüd aWoche der Brüderlichkeit

Seit 1961 gibt es jährlich die Woche der Brüderlichkeit. ( Heute könnte man besser sagen: Woche der Geschwisterlichkeit ) Sie nimmt den jüdisch-christlichen Bezug in den Blick. Juden und Christen haben eine gemeinsame Wurzel. Leider ist diese Verbundenheit immer wieder aus den Blick geraten, ja in Hass und Verfolgung um-geschlagen. Ein christlicher Antisemitismus ist auch wesentlich mit Grundlage für die nationalsozialistische Vernichtung gewesen. Es ist gut, dass - aus der Erfahrung dieser Geschichte - beherzte Juden und Christen wieder das in die Mitte gestellt haben, was unsere ge-meinsame Gottverbundenheit ausmacht.
Diese Woche ist je für uns wichtig - aber auch als Zeichen in die umgebende Gesellschaft. In diesem Jahr findet die bundeweite Eröffnung dieser Tage in Recklinghausen statt. Vom 11.-18. März gibt es daher eine Reihe von Veranstaltungen, die unter dem Thema: ANGST überwinden - BRÜCKEN bauen, einladen. Auch die Gastkirche ist dabei vertreten.