Aktuelles

Sommerzeit – Ferienzeit

100b Feiere bisweilen dein Leben

Allen sei schöne Ferien und Urlaubstage gewünscht – mit guter Erholung und einem fröhlichen Wiederkehren.

Urlaubsfreude teilen – Leben fördern

10482288 689309944457848 8948090751743315893 nWir laden ein zur Urlaubs-Cent-Aktion 2019: Für jeden unfallfrei gelaufenen, gefahrenen, geflogenen Kilometer 1 Cent – als geteilte Freude.

Es geht in diesem Sommer um die Unterstützung eines Flüchtlingszentrums im Bistum San Marcos, Guatemala / Mittelamerika.

Die Casa del Migrante wird von den Misioneros de San Carlos Scalabrinianos geleitet und ist seit über 23 Jahren im Einsatz für bedürftige Migranten. Sie wird durch humanitäre Direkthilfe unterstützt, in dem Unterkunft, Lebensmittel, Hygiene-Artikel, Telefonanrufe, medizinische Hilfe (Allgemeinmedizin, Zahnarzt), Labor-untersuchungen, Medikamente und juristische Begleitung kostenlos bereitgestellt werden.Urlaubcent 2019 a

Vor ca. zwei Jahren wurde jährlich, im Durchschnitt, 6.000 Migranten geholfen. Durch die Verschärfung der Flüchtlingskrise in Mittelamerika, ausgelöst durch die Armuts- und Gewaltkrisen in Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua, kommt es zu den „Flüchtlingskaravanen“, die allein schon in diesem Jahr von Januar bis zum 21. Mai 7.249 Flüchtlinge (1.448 pro Monat) in die Casa del Migrante führten.

Urlaubcent2019Die Migranten kommen überwiegend aus Honduras. Als im Oktober 2018 die Flüchtlingskaravanen begannen, wurden Spenden von diversen Gruppen zur Verfügung gestellt. Inzwischen wird das Zentrum nur noch von der Kirche und zwei anderen Institutionen unterstützt.

Die Fluchtbewegung entwickelt sich weiter und es kommen Hunderte von Menschen, inzwischen auch viele Familien, Frauen und Kinder in die Casa del Migrante. Weitere Spenden sind erforderlich, insbesondere für: Lebensmittel - Hygiene-Artikeln – Medikamente - Reinigungsartikel, Wegwerfwindeln, Pulvermilch, Kinder- und Erwachsenenbekleidung etc. (Kurzbericht Juni 2019 - vom Leiter Pater Yosef Sadipun)

Sie können Ihre Spende im Gasthaus direkt abgeben oder auf das folgende Konto überweisen: Solidarisches Handeln Gasthaus e.V., Sparkasse Vest Recklinghausen, IBAN: DE72 4265 0150 0000 0292 15, BIC: WELADED1REK.

Frauenpilgern - Freitag, 30.8. -Samstag, 31.8.2019

csm jakobsweg f377b83d01Wir pilgern von Nottuln über Coesfeld nach Velen. Die Gesamtstrecke für beide Tage beträgt ca. 33,5 km. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mit Mehrbettzimmer. Alle pilgerinteressierten Frauen sind auch in diesem Jahr eingeladen zum Frauenpilgern. Am Freitag, den 31. August ist um 13.00 Uhr Uhr die Abfahrt ab Gastkirche.

Für den Weg braucht es gutes Schuhwerk und leichtes Gepäck.

Männerpilgern - Freitag, 30.8. - Samstag, 31.8.2019

Pilgern 1

In diesem Jahr lädt die Gastkirche wieder zum „Männerpilgern“ ein. Am Freitag, den 30. August ist um 14 Uhr Uhr die Abfahrt ab Gastkirche.

Weg: von Orsay am Rhein über Moers (Übernachtung mit Luftmatratze und Schlafsack ; 18km) nach Linn am Rhein. (diesjähriger Zielort; 21km)

Rückkehr: 31.8.  Spätnachmittag

Kosten: PKW Anfahrtkosten + Spendenanteil für Übernachtung im Pfarrheim.

Anmeldung: ab sofort

Mitbringen: Verpflegung für den Tag / Trinkflasche / gute Wanderschuhe...

Seenotrettung


Antrag an den Rat der Stadt Recklinghausen

Im Wissen, dass die eigentliche Entscheidungsebene im Bereich der Flüchtlinge auf der Regierungsebene, insbesondere beim Innenministerium, liegt – wenden wir uns dennoch, da Demokratie von der Basis lebt, an den Rat der Stadt Recklinghausen.

Wir bitten nachdrücklich die politisch Verantwortlichen in der Stadt Recklinghausen dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ beizutreten.

1. Nach wie vor ertrinken wöchentlich vor unseren Augen Menschen im Mittelmeer, die aus ihren Heimatländern aus politischen, ökologischen oder Armutsgründen flüchten.

Über 2600 registrierte Tote gab es im Jahr 2018.

Im Jahr 2019 gibt es bis jetzt schon wieder hunderte Leichen im Mittelmeer.

2. Es gehört zu den Grundprinzipien menschlichen Handelns, Menschen zu retten, die in Todesnot sind – insbesondere auch auf der See.

Durch nichtstaatliche Seenotrettung konnten im letzten Monat Mai 2100 Mit-menschen zwischen Nordafrika und Südeuropa aus Todesnot gerettet werden.

3. Es ist ein Skandal, dass zivile Seenotrettung verhindert wird, ja kriminalisiert wird.

4. Wir können und wollen nicht zuschauen beim Sterben vor unserer Haustür – gerade auch im Bewusstsein unserer eigenen deutschen Geschichte.

Der Frage künftiger Generation: „Warum habt Ihr nichts getan? Ihr habt es doch gewusst!“ - möchten wir keine Grundlage geben.

5. Wir bitten die Stadt Recklinghausen daher, dem Bündnis von aktuell – neben vielen europäischen Städten - über 60 deutschen Städten, u.a.: Krefeld, Hildesheim, Detmold, Freiburg, Berlin, Dortmund, Münster..., beizutreten, die sich zum „Sicheren Hafen“ für Flüchtlinge aus der Seenotrettung erklärt haben.

Das Bündnis ist überparteilich und europäisch und drückt die Bereitschaft zur Aufnahme von aus Lebensnot geretteten Flüchtlingen aus.

6. Das Sterben im Mittelmeer ist kein unvermeidliches Unglück oder Schicksal.

Nichthandeln ist bewusste Tötung.

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