Aktuelles

Ausstellung: Kirchenasyl

in der Gastkirche und im Gasthaus-Forum
Dienstag, 01.04. bis 12.05.2025
Die Ausstellung: „Zuflucht geben – gemeinsam hoffen“ zeigt die Perspektive von Geflüchteten, die im Kirchenasyl sind und waren. Neun Portrait-Fotos mit Texten über die Fluchtgeschichte und Erfahrungen von Familien und Einzelpersonen im Kirchenasyl sind auf Roll-ups gedruckt und in der Gastkirche sowie im Forum des Gasthauses aufgestellt. Im Mittelpunkt stehen ihre Lebensgeschichten. Zudem gibt es drei Berichte zur Praxis des Kirchenasyls. In der gegenwärtigen migrationspolitischen Situation will diese Ausstellung ein Zeichen sein, dass der Mensch in seiner Situation gesehen wird und verdeutlichen, was die christliche Praxis der Gastfreundschaft und Sorge um Menschen auf der Flucht für uns bedeutet. Kirchenasyl ist nicht ein beliebiges Instrument, sondern es ist als „ultima ratio“ ein Weg, dass staatliche Stellen ihre Entscheidung auf Abschiebung in die Heimat oder einen anderen europäischen Drittstaat noch einmal überprüfen können. In der Gastkirche durften in den zurückliegenden Monaten drei Menschen im Kirchenasyl Aufnahme finden und erfahren, dass ihr Anliegen in unserem Rechtsstaat neu behandelt wird. Auch von ihren konkreten Wegen wird berichtet. Wir laden herzlich zum Besuch der Ausstellung ein.
Öffnungszeiten der Ausstellung:  in Kirche und Gasthaus zu den Öffnungszeiten von Gasthaus und Gastkirche (Donnerstag Ruhetag im Gasthaus– dann nur der Teil der Ausstellung in der Kirche zugänglich)

Ökumenische Fastenpredigt „...dass Gott aus dem Bösesten Gutes entstehen lassen kann und will“ – D. Bonhoeffer

Sonntag, 06.04.2023, 18.00 Uhr, Gastkirche
Mit Pfr. Dr. D. Kehlbreier, Leiter der Diakonie im Kirchenkreis
Dietrich Bonhoefer hat in der bedrängten Zeit des Terrors nationalsozialistischer Zeit gelebt. Für ihn bedeutete das nicht Rückzug, sondern Einmischung und Bekenntnis. Ein christlicher Glaube, der „...ins Rad des Zeitgeschehens" eingreift und sich nicht selbst "entweltlicht" - war ihm Grund von Widerstand und Gestaltung. Seine Lebensbiographie und sein theologisches Verständnis können ein wertvoller Impuls in der augenblicklichen sozialen und politischen Situation in unsere Gesellschaft und auch der Weltsituation sein.

Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche

Regionalgruppe RheinRuhrMünsterland

HukSonntag, 06. April 2025 15:15 Uhr
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Steinstraße 50 (Nordausgang Dortmund Hauptbahnhof)

Besuch der Ausstellung „Im Namen des Volkes!? §175 StGB im Wandel der Zeit“
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden schwule Männer auf Grundlage des Paragraphen 175 verhaftet, sie wurden in Lager deportiert, mussten Zwangsarbeit verrichten und wurden ermordet. Die Überlebenden hatten nach 1945 keine Chance auf Wiedergutmachung, da der Paragraph 175 immer noch Bestand hatte. Im Jahr 1969 wurden die §§175 und 175a StGB erstmals liberalisiert und erst 1994 als Folge der deutschen Wiedervereinigung endgültig aufgehoben. Mehr als 50.000 Homosexuelle waren zwischen 1945 bis 1989 (DDR) und 1994 (Bundesrepublik Deutschland) denunziert, verfolgt und bestraft worden.
Das Centrum Schwule Geschichte (Köln) schlägt mit seiner Ausstellung einen Bogen quer durch die Geschichte antihomosexueller Gesetzgebung auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Die Ausstellung richtet ein besonderes Augenmerk auf das Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens.

Filmabend für Frauen „Der Glanz der Unsichtbaren“

FilmabendMittwoch, 09.04.2025, 19.30 Uhr, Gasthaus
In einer Veranstaltung für Frauen zeigt das Gasthaus am Mittwoch, 9. April um 19.30 Uhr den Film: "Der Glanz der Unsichtbaren" Es handelt sich um eine französische Filmkomödie von Louis-Julien Petit aus dem Jahr 2018. Der Film handelt von einer Tagesunterkunft "L'Envol"  für wohnungslose Frauen in einer nordfranzösischen Stadt. Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums nennen sich nach prominenten Vorbildern, um anonym zu bleiben: Lady Di, Edith Piaf, Brigitte Macron usw.  Doch die Tagesstätte, einziger Ankerpunkt des schwierigen Alltags der Frauen, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den dortigen Sozialarbeiterinnen, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Das L'Envol wird zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Herzliche Einladung zu einem tiefsinnigen und amüsanten Filmabend.

Initiative Freundschaft

Freitag, 11.04.2025, 15.00 Uhr, Gasthaus-Forum
Alle Menschen, die mit dem Gasthaus verbunden sind oder in früheren Zeiten sich hier schon einmal engagiert haben, sind herzlich zu Begegnung und Austausch eingeladen. Ein Kommunitätsmitglied wird auch über das augenblickliche Leben im Gasthaus informieren und Rede und Antwort stehen.

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